Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie

Was wird durch die medikamentöse Therapie erreicht?

Durch Medikamente soll neben einer schmerzlindernden Wirkung die rheumatische Entzündung in den Gelenken beseitigt werden. Dadurch sollen  röntgenologisch nachweisbare Gelenk- bzw. Knorpelzerstörungen verhindert bzw. positiv beeinflusst werden.

Hierfür gibt es verschiedene Medikamentengruppen mit unterschiedlicher Wirksamkeit, wobei diese Medikamente entsprechend der Krankheitsaktivität der JIA (juvenile idiopathische Arthritis = Gelenkrheuma im Kindes- und Jugendalter) verwendet werden:

  • Nonsteroidale Antiphlogistika (NSAID, z.B. Diclofenac, Indometacin, Naproxen, Ibuprofen)
  • die krankheitsmodifizierenden Medikamente (z.B. Hydroxy-/ Chloroquin, Sulfasalazin)
  • ´Immunsuppressiva´ (z.B. Methotrexat, Azathioprin, Ciclosporin A) 
  • die erst seit jüngerer Zeit verfügbaren Biotherapeutika (z.B. Etanercept, Abatacept, Tocilizumab).

Der Einsatz von Cortisonpräparaten ist heutzutage in der Regel bestimmten Indikationen (z.B. als lokale Gabe) vorbehalten.

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